Plattenempfehlung November 17

 

 

Visigoth

The Revenant King (2015)

Heavy Metal

8/10

Plattenempfehlung November 17

Diesmal möchte ich euch Visigoth mit ihrem Debütalbum The Revenant King vorstellen obschon es bereits vor zwei Jahren erschien.

Bei Visigoth was zu Deutsch „Westgothen“ bedeutet handelt es sich um eine "relativ" neue Band Heavy Metal Band aus Salt Lake City die aber ihrem Sound nach zu urteilen ein Import aus den glorreichen Zeiten des Heavy Metals und zwar den 80ern, sein könnten.

Visigoth besinnen sich dabei auf die Wurzeln des Metals und spielen dabei straighten, treibenden, rhythmischen, melodischen, hymnischen und epischen Heavy Metal. Und wer sich jetzt fragt: does it Djent?....Nope, aber das muss es auch nicht, denn The Revenant King erhebt nicht den Anspruch modern und innovativ zu sein, aber bietet dafür klassischen Metal auf hohen Niveau. Sind sie generisch, ja leider und zum Glück, den auch wenn hier natürlich so manches Klischee bedient wird und die Lieder zumeist doch mehr oder weniger immer wieder die selben Muster und Elemente vorweisen, so ist es doch grade dies was die gewillte Hörerschaft sich auch wünscht.

Dabei wird der Hörer, mit zumeist schön langen Stücken die bis um die 8-10 Minuten Spielzeit aufweisen, durch klassische Themen aus den Bereich Fantasy/Mytologie unterhalten wie die Titel, z.B. Mammoth Rider oder Dungeon Master, dies bereits erahnen lassen.

Das Album zeichnet sich dabei schon durch einen starken Auftakt in Form des Liedes The Revenant King aus, welches sich über 8 Minuten erstreckt und einen sogleich mitreißt und fesselt, gefolgt wird das ganz von Dungeon Master, welches mein persönliches Lieblingsstück ist, ein sehr dynamisches als auch hymnisches Stück welches mit seinen Choralen direkt zum Mitsingen respektive Bangen einlädt. 

Man kann der ganzen Scheibe eine durchgehende Qualität bescheinigen, die von mir genannten Titel zeichnen sich vor allem dadurch aus das zum einen den Auftakt der Platte darstellen und zum anderen die erstveröffentlichten Singles waren, jedoch könnt ihr euch The Revenant King getrost in seiner ganzen Fülle und Schwere genießen da es keinen wirklichen negativen Ausreißer gäbe der einem den Hörgenuss trüben könnte.

The Revenant King lässt sich dabei am ehesten als perfekter Soundtrack für epische Schlachten zwischen muskulösen Männern welche nur mit Lendenschurz und Schwertern bekleidet sind oder bärtigen Zwergen mit Äxten, beschreiben was das Coverartwork auch sehr gut wiederspiegelt.

Abschließend rate ich jeden der klassischen Metal oder Powermatel mag, vor allem aber Fans von Grand Magus und Manowar aber auch z.B. Iron Maiden Hörern diese Scheibe sich zu Gemüte zu führen.

Mathias Müller
Mathias Müller

DJ Wolverine